[Anmerkung der Autorin: Bitte mit Humor nehmen!]
Unsere heiß ersehnten Abschlusstage führten uns nach Klagenfurt – eine Stadt, die uns mit offenen Armen empfing… und einer Unterkunft, die leider weniger „Hotelkomfort“ und mehr „na gut, wir überleben’s schon“ ausstrahlte. Aber wir sind ja hart im Nehmen.
Der erste Programmpunkt war der Besuch im Jump Dome Klagenfurt. Dort verwandelte sich die 8A innerhalb von exakt drei Sekunden in eine Gruppe fröhlich kreischender Kindergartenkinder. Wer dachte, dass 17- und 18-Jährige zu alt zum Herumhüpfen sind, wurde eines Besseren belehrt: Statt akrobatischer Meisterleistungen gab’s ein Chaos aus halb geglückten Sprüngen, wilden Landungen und laut schreienden „I glaub, i brech ma glei wos!“-Momenten. Pädagogisch wertvoll? Vielleicht nicht. Unterhaltsam? Definitiv.
Danach ging es weiter ins weltberühmte Minimundus. Während wir an Miniatur-Weltwundern vorbeischlenderten, stellten wir fest: Die Sitzplätze waren interessanter als das Museum. Einige haben es sich dort so gemütlich gemacht, als hätten sie gerade den Urlaub ihres Lebens gebucht.-Doch das Highlight: Die Fußmassage.
Am nächsten Tag bewiesen wir beim anschließenden Stadtausflug wahre Orientierungskünste: Die einen suchten Geschäfte, die anderen Schatten, manche suchten einfach nur WLAN.
Zwischendurch besuchten wir auch das Strandbad Klagenfurt, wo sich die 8A erneut von ihrer besten Seite zeigte. Einige stürzten sich begeistert die Wasserrutsche hinunter, als würden sie für einen internationalen Rutschwettbewerb trainieren. In der Sandkiste hingegen wurde mit einem zweijährigen Kind gespielt – die betreffenden Schülerinnen und Schüler passten sich dessen Alter erstaunlich gut an. Der restliche Teil der Gruppe entschied sich ganz pragmatisch für ein spontanes Nickerchen im Schatten, als wäre das Freibad extra als Ruheoase für uns reserviert worden.
Trotz aller Abendteuer schafften wir es am Ende, uns am Abend zum gemeinsamen Essen zusammenzufinden – ein Programmpunkt, den wirklich niemand kritisiert hat, außer vielleicht die Leute die neben uns sitzen mussten.
Der krönende Abschluss war die vierstündige Bootsfahrt über den Wörthersee. Vier Stunden Sonne, Wasser und der tägliche Kampf um Schattenplätze. Während manche versuchten, sich wie auf einer Luxusjacht zu fühlen, kämpften andere ums blanke Überleben in der Sonne. Aber die Aussicht war traumhaft, die Stimmung ausgelassen – und das Wichtigste: Niemand fiel über Bord. Zumindest nicht physisch.
Alles in allem waren die Abschlusstage ein gelungenes Chaos aus Spaß, Sonne, Essen und leichtem Fremdschämen. Eben genau so, wie man’s von der 8A erwartet.
