Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatte ich die Möglichkeit, vom 14. März bis zum 17. April fünf Wochen in Málaga, Spanien, zu verbringen. Ich lebte dort bei einer Gastmutter im Stadtteil El Palo und besuchte in dieser Zeit die Schule IES El Palo.
Für mich war das eine ganz besondere Erfahrung, da ich zum ersten Mal für längere Zeit alleine in einem anderen Land ohne meinen Eltern lebte. Während meines Aufenthalts konnte ich nicht nur den spanischen Schulalltag kennenlernen, sondern auch viele neue Menschen treffen. In der Schule habe ich schnell Freundinnen gefunden, mit denen ich eine sehr schöne Zeit hatte. Obwohl wir nicht immer viel Freizeit zusammen verbringen konnten, weil sie sehr viel lernen mussten, haben wir uns in der Schule sehr gut verstanden und am Ende auch gemeinsam Abschied gefeiert. Auch in meiner Freizeit habe ich sehr viel erlebt. Ich verbrachte Zeit am Strand, spielte Volleyball, entdeckte das Zentrum von Málaga, besuchte Cafés, Museen und machte Ausflüge nach Marbella und Nerja. Ein Highlight war die "Semana Santa", eine sehr beeindruckende Osterfestwoche mit riesigen Prozessionen und einer ganz besonderen Atmosphäre in der Stadt. Besonders schön war auch, dass mich meine Familie eine Woche lang besucht hat. Gemeinsam haben wir viele schöne Dinge unternommen, zum Beispiel ein Fußballspiel besucht, Paella gegessen und die Alcazaba in Málaga besichtigt. Es war sehr schön, meine Familie dort zu haben und ihnen mein neues Zuhause zeigen zu können. Am meisten profitiert habe ich aber sprachlich von diesem Austausch. Mein Spanisch hat sich in diesen fünf Wochen extrem verbessert, weil ich jeden Tag Spanisch gesprochen habe: in der Schule, mit meiner Gastfamilie und im Alltag. Außerdem habe ich gelernt, selbstständiger zu werden, schwierige Situationen zu meistern und offen auf andere Menschen zuzugehen. Rückblickend war mein Erasmus+-Aufenthalt in Málaga eine einmalige Erfahrung, an der ich persönlich sehr gewachsen bin. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe und dass mich meine Schule dabei so unterstützt hat. Ohne diese Chance hätte ich viele besondere Erfahrungen nie machen können. Ich werde diese Zeit und die vielen schönen Erinnerungen sicher nie vergessen.
